RedCore hat ein neues Fintech-Infrastrukturmodell für hochbelastete Zahlungsumgebungen vorgestellt. Die Plattform kombiniert eine Multi-Provider-Architektur mit dedizierten Verarbeitungsmodulen, um eine durchgängige Transaktionsstabilität zu gewährleisten.
Die Infrastruktur arbeitet über drei Kernmodule. Die Card Engine standardisiert die Anbindung mehrerer Aussteller unter einer einzigen Schnittstelle. Die Crypto Engine verarbeitet Transaktionen mit digitalen Assets, Risikobewertungen und Währungsumrechnungen.
Die Balance Engine steuert interne Kontobewegungen und Ledger-Kontrollen. Jedes Modul benötigt nur eine Integrationsstufe für neue Anbieter, wodurch die Geschäftslogik von externen API-Änderungen entkoppelt bleibt.
Systemüberwachung und Compliance
Die Echtzeitüberwachung ist als eigenständige Engineering-Aufgabe konzipiert und keine Nebentätigkeit. Eine spezialisierte SRE-Rolle überwacht kontinuierlich den Status aller externen Verbindungen. Das Framework enthält zudem automatisierte Compliance-Checks, die parallel zur Transaktionsverarbeitung laufen. Diese Struktur ermöglicht eine automatische Umleitung des Traffics zwischen Anbietern bei Ausfällen eines Dienstes und verhindert so Transaktionsverzögerungen.Die technischen Spezifikationen wurden in der Pressemitteilung des Unternehmens veröffentlicht.